Die Arbeit des WHT

Für geflüchtete Frauen, aber auch für obdachlose Frauen und Frauen und Mädchen ohne Papiere und ohne Versicherungsstatus ist die Hürde zu unserem mediznischen Regelsystem oft zu groß. Mit unserem Projekt WHT möchten wir zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung für Frauen in besonderen Notlagen beitragen.

Wir bieten medizinische Sprechstunden an, die von einer Gynäkologin und zumeist auch einer Hebamme oder Gesundheitspflegerin durchgeführt werden. Unser Motto in den Sprechstunden ist Hilfe von Frauen für Frauen. Gerade in unserer jahrelangen Arbeit mit geflüchteten Frauen empfanden wir dies auch unter Berücksichtigung kultureller Aspekte, sowie Traumatisierung und Gewalterfahrungen, die unsere Patientinnen oft erfahren hatten, als sehr hilfreich.

Wir leisten Hilfe für Frauen während und nach einer Schwangerschaft, behandeln unkomplizierte gynäkologische Erkrankungen und führen Beratungsgespräche durch. So können einfache Probleme direkt vor Ort gelöst werden und, falls notwendig, kann eine weiterführende Diagnostik oder Beratung in den entsprechenden Institutionen (Praxis, Klinik, Beratungsstellen) empfohlen werden.

Mit niedergelassenen GynäkologInnen und Hebammenpraxen in der näheren Umgebung haben wir aus diesem Grund begonnen ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen. Auch mit Beratungsstellen wie Profamilia stehen wir in Kontakt. Wir möchten gerne Mittler sein und ggf. den Weg ins Regelsystems erleichtern.

Wir bemühen uns, regelmäßige Sprechstunden anzubieten. Manchmal sind aber auch wir verhindert oder krank und bitten hier um Nachsicht. Da wir alle in unterschiedlichster Weise berufstätig sind, ist es jeder unseres Teams selbst überlassen, wie viel Zeit sie in das Projekt investieren kann und möchte. Ob das Begleiten der Sprechstunden oder das Einbringen von Ideen für unsere Arbeit, jede/r ist bei uns herzlich willkommen.

 

Eindrücke